REMINDER AUSGEZEICHNET #6: Benjamin Houlihan

Die Ausstellung „the woods have names“ im Kunstmuseum Bonn präsentiert vom 27. Oktober 2022 bis zum 8. Januar 2023 die Arbeiten des Kunstfonds-Stipendiaten.
Benjamin Houlihan beschäftigt sich in seinen Werken mit den Möglichkeiten und Grenzen des Mediums Skulptur. Im Mittelpunkt der Ausstellung „the woods have names“ steht seine Werkgruppe „Abschleifungen“, an der er seit 2010 arbeitet. Sie umfasst alltägliche Gegenstände wie einen Stuhl, einen Schrank oder auch einen Konzertflügel. Durch aufwändige Handarbeit wie Schmirgeln, Hobeln, Fräsen und Sägen hat Houlihan sie jedoch in hauchfeine Gebilde verwandelt, die jegliche Funktionalität verloren haben. Zurück bleiben zerbrechliche Ding-Wesen, die kurz vor ihrer endgültigen Auflösung zu stehen scheinen. Ein Verweis auf die Fragilität unserer Welt und der Summe der Dinge, aus der sie besteht?
Benjamin Houlihan, 1975 in Olpe geboren, ist gelernter Steinmetz/Bildhauer und studierte nach seiner Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold. 2015 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Nordhorn, 2018 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds und 2019 den Lothar-Fischer-Preis in Neumarkt. Seine Arbeiten wurden u.a. in der Kunsthalle Nürnberg, der Städtischen Galerie Nordhorn und im Kunstmuseum Wolfsburg gezeigt. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.
AUSGEZEICHNET ist ein gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bonn konzipiertes Ausstellungsformat. Jeweils im Herbst bespielen ehemalige Stipendiat:innen des Kunstfonds einen Raum in der Sammlung des Museums.
Weitere Informationen zu Ausstellung und Künstler finden Sie im Ausstellungsflyer (PDF-Download).
- Benjamin Houlihan: the woods have names
- AUSGEZEICHNET #6: Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds
- 27.10.2022-8.1.2023
- Kunstmuseum Bonn
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