Förderbedarf steigt: 234 Bewerbungen im Programm KUNSTFONDS_Plattformen
Das Programm richtet sich an Einrichtungen, Kunstorte, freie Kurator:innen und Kollektive, die mit Projektvorhaben zeitgenössische bildende Kunst präsentieren und vermitteln. Die Ausschreibungsfrist endete am 31. August 2026. Die Bekanntgabe der Geförderten wird voraussichtlich im November 2026 erfolgen.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Bewerbungen um eine Plattform-Förderung um 48 Prozent gestiegen. „Der aktuelle Anstieg der Bewerbungen ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die freie Kunstszene in Zeiten knapper Kassen bei Bund, Land und Kommunen zunehmend unter Druck steht“, berichtet Karin Lingl, Geschäftsführerin der Stiftung Kunstfonds. „Wir brauchen gerade jetzt eine vielfältige, starke Kunstszene, denn die bildende Kunst ist ein wichtiger Pfeiler einer demokratischen und offenen Gesellschaft. Und das Programm KUNSTFONDS_Plattformen leistet hier einen wichtigen Beitrag.“
Über die Förderungen entscheidet die Kommission KUNSTFONDS_Plattformen, ein unabhängiges und mehrheitlich mit bildenden Künstler:innen besetztes Gremium, im Rahmen eines mehrstufigen und demokratischen Juryverfahrens. Die Besetzung der Kommission KUNSTFONDS_Plattformen finden Sie HIER, Informationen zum Juryverfahren HIER.
Ziel der Kunstfonds-Förderprogramme ist es, der bundesweiten freien Kunstszene Möglichkeiten, Freiräume und innovative Impulse für das Schaffen, Präsentieren und Vermitteln zeitgenössischer bildender Kunst zu geben. Sie können dank der Finanzierung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) umgesetzt werden.
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