259.900 Euro für Werkverzeichnungen
Kunstwerke sind visuelle Quellen der Gegenwart und werden künftig Teil unseres Kunsterbes sein. Das Programm KUNSTFONDS_Werkverzeichnung fördert daher die digitale Dokumentation künstlerischer Lebenswerke, die von überregionaler Bedeutung und hoher künstlerischer Relevanz sind.
Bis zur Eingangsfrist am 31. Mai 2025 gingen insgesamt 57 Anträge ein, davon werden zwölf gefördert. Die digitale Verzeichnung erfolgt nun in einem von der Stiftung Kunstfonds zur Verfügung gestellten Erfassungsprogramm.
Über die Förderungen entschied eine Fachkommission in demokratischer Abstimmung und nach künstlerischer Qualität, namentlich Alba D'Urbano, Werner Haypeter, Susanne Meier-Faust, Nanne Meyer, Nora Schattauer, Rüdiger Stanko, Daniela Steinfeld, Erik Stephan, Christoph Tannert und Elisabeth Wagner.
KUNSTFONDS_Werkverzeichnung wird seit 2024 mit aktualisierter Ausrichtung ausgeschrieben: Es setzt seinen Schwerpunkt seitdem auf die digitale Erfassung von Kunst. Ziel ist es, den Erhalt und die öffentliche Zugänglichkeit von Werkkonvoluten langfristig zu sichern.
Das Programm wird finanziert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln des Deutschen Bundestags. Die Durchführung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der im Bundeshaushalt veranschlagten Haushaltsmittel.
Förderungen im Programm KUNSTFONDS_Werkverzeichnung
57 Anträge (m 34; w 20; divers 0; keine Angabe 3), 12 Förderungen (m 8; w 4; divers 0; keine Angabe 0)
- Thomas Florschuetz: 20.000 €
- Ingo Garschke: 25.000 €
- Eberhard Göschel: 23.000 €
- Sylvia Hagen: 11.000 €
- Ilse Henin: 20.000 €
- Matthias Hoch: 30.000 €
- Thomas Locher: 20.000 €
- Christiane Löhr: 22.900 €
- Alke Reeh: 13.000 €
- Wolfgang Schmidt: 25.000 €
- Paul Schwer: 25.000 €
- Hans-Peter Webel: 25.000 €
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