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Stiftung Kunstfonds trauert um ihr Gründungsmitglied Rune Mields

Rune Mields vor ‚Die Söhne der Mathematik‘ (1986/87), 2025, Photo Michael Böttcher, Courtesy Galerie Andreae, Bonn
Rune Mields vor ‚Die Söhne der Mathematik‘ (1986/87), 2025, Photo Michael Böttcher, Courtesy Galerie Andreae, Bonn

Die Künstlerin starb Ende Juni 2026 im Alter von 91 Jahren in ihrer Wahlheimat Köln.

Rune Mields prägte über Jahrzehnte hinweg die Kunstszene im Rheinland und darüber hinaus: Mehr als 60 Jahre arbeitete sie als freie Künstlerin. Gleichzeitig setzte sie sich unermüdlich für die Belange von bildenden Künstler:innen ein. Insbesondere die Stärkung von Frauen in der Kunst war ihr zeitlebens ein zentrales Anliegen.

Darüber hinaus gehörte Rune Mields 1980 zu den Gründungsmitgliedern des Kunstfonds, der damals noch als gemeinnütziger Verein und dank einer Anschubfinanzierung des Deutschen Bundestages gegründet wurde, bevor er im Jahr 2000 zur Stiftung firmierte. Mit Engagement und Weitsicht trug sie somit einen erheblichen Beitrag dazu bei, Profil und Ausrichtung des Kunstfonds zu entwickeln und nachhaltig zu verstetigen. Zusätzlich war sie in den 1980er Jahren und in den 2000er Jahren Mitglied in den Fördergremien des Kunstfonds.

Rune Mields wurde 1935 in Münster geboren. Sie absolvierte eine Lehre als Buchhändlerin, als Künstlerin war sie Autodidaktin. 1977 nahm sie an der documenta 6 in Kassel teil. Eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin und ein Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom prägten die 1980er Jahre. Von den 1970er Jahren bis ins Jahr 2025 belegen zahlreiche Ausstellungen und Preise ihren künstlerischen Weg.

Rune Mields wird in der Künstler-Nekropole Kassel beigesetzt. Ihr Grab hat sie bereits 1992 selbst gestaltet. 

Wir werden ihre immer auf die Kunst fokussierte Stimme vermissen.

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