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André Wischnewski, *1983 in Crivitz in Mecklenburg-Vorpommern, lebt in Mannheim

André Wischnewski, Von Fall zu Fall #5, 2023, pulverbeschichteter Stahl, 610 x 230 x 250 cm, Raumhöhe variabel, Courtesy der Künstler
André Wischnewski, Von Fall zu Fall #5, 2023, pulverbeschichteter Stahl, 610 x 230 x 250 cm, Raumhöhe variabel, Courtesy der Künstler

Inspiriert von verschiedenen literarischen Ausdrucksweisen, wie dem Comic, abstrahiert André Wischnewski deren Elemente zu filigranen, großformatigen und skulpturalen Raumzeichnungen. Die ehemals flachen Linien und Zeichen werden dreidimensional begehbar, wodurch Betrachtende nicht nur Zuschauende sind, sondern aktiver Teil der skulpturalen Erfahrung werden. 

Wischnewskis zentrales Anliegen ist die Untersuchung seiner Arbeit in Bezug auf den Zeit-, Sprach- und Sozialraum. (Raum-)Situationen dienen ihm als Kulissen für Assoziationen und Erzählungen. Die Werkreihe „von Fall zu Fall“ verkörpert rasche Bewegungsabläufe. Sie hält Fallereignisse als zur Skulptur gewordene Zeichnungen fest. Der unhaltbare Augenblick – der freie Fall – ist in stahlgewordenen Linien bildlich übersetzt. 

In der Serie „Soundpieces“ reduziert Wischnewski den Comic auf sein Rahmenkonstrukt und ersetzt die bildliche Narration durch Freiraum für Gedanken der Betrachter:innen. Diese werden teilweise von Lautmalerei und Textfragmenten begleitet. 

Zu seinem künstlerischen Werk gehören auch große, ortsspezifische Skulpturen im Außenraum.

Vita

André Wischnewski studierte an der Freien Kunstakademie Mannheim und an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Karlsruhe. Neben Gruppenausstellungen, wie jüngst im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen (2024), wurden seine Werke bereits in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, u. a. im kunstraum friesenstrasse in Hannover, (2022) im Kunstmuseum Stuttgart (2019) oder der Kunsthalle Mannheim (2011). 

www.andrewischnewski.de