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Die Kalinowski-Stiftung

Horst Egon Kalinowski im Atelier, 1995, Foto: Nachlass-Stiftung Prof. Horst Egon Kalinowski
Horst Egon Kalinowski im Atelier, 1995, Foto: Nachlass-Stiftung Prof. Horst Egon Kalinowski

Leben und Werk

Der Bildhauer und Grafiker Horst Egon Kalinowski (1924 Düsseldorf - 2013 ebenda) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend verbrachte er mehrere Jahre in Italien und Paris. 1972 wurde er zum Professor an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe berufen, hier war er bis 1989 tätig. Einen Schwerpunkt des Werks von Horst Egon Kalinowski bilden Lederkompositionen. Experimentell verband er in seinen Objekten beispielsweise Treibriemen aus alten Industrieanlagen mit Holzstücken, Metallen und Textilien. Charakteristisch für seine Grafiken ist deren warme, erdige Ausstrahlung.

Die Stiftung

Noch zu Lebzeiten im Jahre 2011 gründete er die Nachlassstiftung Prof. Horst Egon Kalinowski. Sie hat den Zweck, sein Œuvre zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Die Stiftung wird treuhänderisch von der Stiftung Kunstfonds verwaltet. Dies setzt voraus, dass die Ziele der Stiftungen mit denen des Kunstfonds im Wesentlichen übereinstimmen. Auch muss sich die Treuhandstiftung selbst tragen können. Die Werke Kalinowskis lagern heute in unserem Künstlerarchiv. Sie stehen für Ausstellungen und die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung.

In seinem Testament verfügte Horst Egon Kalinowski außerdem, dass aus den Erträgen seiner Stiftung ein Förderpreis für Absolvent:innen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe ausgeschrieben werden sollte. Der mit 10.000 Euro dotierte Kalinowski-Preis wird seit 2017 jährlich vergeben.