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Die Zustiftung des Ehepaars ­Schulz‑Schönhausen

Kurt M. Schulz-Schönhausen, Spielplan II, 1972, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Kurt M. Schulz-Schönhausen, Spielplan II, 1972, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Leben und Werk

Nach dem Studium zum Kunstpädagogen in Berlin, Frankfurt und Darmstadt absolvierte Kurt Max Schulz-Schönhausen (1922-1999) 1956 sein Staatsexamen an der Kunsthochschule in Kassel. Der Künstler, dessen zweiter Nachname auf den Wohnort seiner Kindheit Bezug nimmt, wurde 1957 zur Professur für Malerei und Grafik an die Hochschule für Gestaltung in Offenbach berufen. Dort lehrte er 30 Jahre lang. Anschließend führte ihn eine Fellowship an die Universität von British Columbia in Vancouver, Kanada.

Der Schwerpunkt des Œuvres von Kurt M. Schulz-Schönhausen liegt auf Malerei und Grafik. Seine Werke fanden international Anerkennung. Sie wurden u. a. in Brüssel, Florenz, London, Paris, San Francisco und Toronto gezeigt.

Nachlass und Zustiftung

Der künstlerische Nachlass von Kurt M. Schulz-Schönhausen wird heute im Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds bewahrt. Sein Werk steht für Ausstellungen und wissenschaftliche Forschungen zur Verfügung.

Seit 2018 vergibt die Stiftung Kunstfonds jährlich den „Förderpreis Valerie und Prof. Kurt M. Schulz-Schönhausen“. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von der Witwe des Künstlers, Valerie Schulz-Schönhausen, gestiftet. Die ehemalige Journalistin und Autorin engagiert sich ihr gesamtes Leben für Kunststiftungen. Der Förderpreis würdigt herausragende künstlerische Leistungen im Bereich Grafik und Malerei.

Valerie Schulz-Schönhausen (Foto: privat
Valerie Schulz-Schönhausen (Foto: privat)