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Werke von Ursula Burghardt im Kölnischen Kunstverein

Ursula Burghardt, Aktentasche gefüllt, 1968, Aliminium, 48 x 48 x 10 cm
Ursula Burghardt, Aktentasche gefüllt, 1968, Aliminium, 48 x 48 x 10 cm

Zwölf Skulpturen aus dem Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds sind in der Gruppenausstellung „Guilty Curtain“ zu sehen.

Ein Regenschirm, eine Aktentasche und ein Paar Reiterstiefel. Aber nicht aus Stoff, Leder oder Gummi, sondern sorgsam gefertigt aus scharfkantigem Metall: Die Skulpturen der Konzeptkünstlerin Ursula Burghardt (1928-2008), die nun als Leihgabe des Künstlerarchivs im Kölnischen Kunstverein zu sehen sind, ahmen Alltagsgegenstände nach und sind beeinflusst von künstlerischen Strömungen wie Fluxus und Pop-Art. Entstanden sind die Werke in den 1960er- und 1970er-Jahren, einer Zeit, in der Burghardt inmitten einer sehr künstlerischen und kreativen Szene in Köln lebte und arbeitete.

2012 erhielt das Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds Zeichnungen sowie Objekte aus Aluminium, Zink und Matratzenstoff aus dem Nachlass der 2008 verstorbenen Künstlerin. Ziel des Archivs ist es, die Werke zu erhalten, der Forschung zugänglich zu machen und in der Öffentlichkeit sichtbar zu halten.

Die Gruppenausstellung „Guilty Curtain“ präsentiert in einer für den Kölnischen Kunstverein entwickelten Installation neben Burghardts Arbeiten Werke von zwölf weiteren Künstler:innen, darunter Julie Becker, Noa Glazer, Omer Halperin und Michal Samama. Verbindendes Element der präsentierten Arbeiten sind Begriffe und Konzepte rund um den Surrealismus.

Die von den Kuratorinnen Naama Arad und Nikola Dietrich konzipierte Ausstellung eröffnet am 20. August 2021 (15 bis 21 Uhr) und ist bis zum 17. Oktober 2021 zu sehen.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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