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Kunstfonds initiiert mit Uni Münster Forschungsprojekt zu Ulrike Grossarths „Die Schule von Lublin“

Das Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds bewahrt Werke zeitgenössischer bildender Künstler:innen und nimmt regelmäßig die den Arbeiten zugrunde liegenden künstlerischen Ideen zum Anlass, um Ausstellungen und Veranstaltungen zu initiieren. So auch zum Kunstprojekt „Die Schule von Lublin“ von Ulrike Grossarth, von der ein erster Vorlass 2021 ins Künstlerarchiv eingehen wird.

Gemeinsam mit der Universität Münster setzt die Stiftung Kunstfonds ab dem Sommersemester 2021 ein Forschungsprojekt zur künstlerischen Arbeit von Grossarth um. Für und mit Studierenden werden ein Praxisseminar, eine Podiumsdiskussion und eine Ausstellung stattfinden.

Seit 2006 arbeitet die Tänzerin, Künstlerin und documenta-Teilnehmerin Grossarth an diesem künstlerischen Vorhaben: In Performances, Ausstellungen und Einzelwerken setzt sie sich u.a. mit dem jüdischen Erbe der polnischen Stadt Lublin auseinander und hinterfragt kulturhistorische Denk-, Sprach- und Darstellungstraditionen. Dabei versteht Grossarth „Die Schule von Lublin“ metaphorisch als Denkschule und den Versuch, den üblichen Kanon aus Kunst- und Kulturbegriffen um Grundlagen aus jüdischen Denk- und Lehransätzen zu erweitern. 

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt und den geplanten Veranstaltungen finden Sie hier.

Das Forschungsprojekt wird vom Verein 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefördert. Weitere Informationen zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland finden Sie hier.

Förderer von 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland ist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Ansprechperson für Rückfragen zum Projekt ist Pia Gamon (gamon@kunstfonds.de), Kuratorin Künstlerarchiv.

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