Von Abstraktion bis Fotorealismus: Die Malerei von Peter Vogt

Im März 2024 wäre der Maler Peter Vogt 80 Jahre alt geworden. Der in Prag geborene Künstler verstarb 2013 in München, wo er seit seinem Studium an der Kunstakademie Ende der 1960er Jahren lebte und arbeitete. Sein künstlerischer Nachlass befindet sich seit 2014 im Künstler:innenarchiv der Stiftung Kunstfonds
In seiner Studienzeit malte Peter Vogt noch meist abstrakte Tableaus, beeinflusst von Strömungen wie Op Art und Hard Edge Malerei. Ab Ende der 1970er Jahre wandte er sich jedoch zunehmend der gegenständlichen Malerei zu. Körper-Bilder, Selbst-Bildnisse, Portraits, Stillleben und Naturbilder entstehen. In seriellen Variationen derselben Motive erkundete er den Menschen und seine Gefühlsregungen. Den Themen Tod und Trauer setzte Peter Vogt in seinen Landschaftsbildern und Blumenstillleben die Schönheit der Natur gegenüber.
1974 wird der Künstler mit dem Förderpreis der Stadt München für Malerei ausgezeichnet. 1983 erhält er ein Stipendium der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung.
In den 1990er Jahren begann Peter Vogt, haarlose Köpfe in Frontalansicht zu malen. Sein Malstil wird ruhiger und sachlicher, was die Androgynität seiner Modelle unterstreicht. Mit den Jahren wird sein Stil realistischer und geht mit einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie einher. In vielen seiner Arbeiten bis in die 2000er hinein lotete Vogt die Wechselbeziehung der beiden Techniken aus und zeigte auf, was das jeweilige Medium leisten kann.
Im Künstler:innenarchiv befinden sich knapp 800 Gemälde, etwa 50 Fotografien und zahlreiche Ephemera von Peter Vogt.
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