• Förderung
  • Für Kunstvermittler:innen
  • Ausstellungen

Erstausstellungen

von qualifizierten bildenden Künstler:innen

(bis zu 90 % der Gesamtkosten, max. 25.000 Euro)


Bewerbung

Deutsche Ausstellungshäuser von überregionaler Bedeutung können einen finanziellen Zuschuss von bis zu  25.000 Euro für die erste größere Einzelausstellung von in Deutschland lebenden bildenden Künstler:innen beantragen.

Der erforderliche Eigenanteil beträgt 10%.

Investive Ausgaben einer Einrichtung sowie Eigenhonorare werden nicht bezuschusst.

Nächste Einreichfrist: Förderjahr:
30. Juni 2021 2022

Vergaberichtlinien

  1. Antragsberechtigt sind deutsche Ausstellungshäuser von überregionaler Bedeutung. 
  2. Gefördert werden können Ausstellungen zu vorwiegend dauerhaft in Deutschland lebenden bildenden Künstler:innen. Die geförderten Ausstellungsprojekte sind im Inland durchzuführen.
  3. Der Förderzeitraum ist vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022. Die geförderten Projekte müssen in dieser Zeit umgesetzt oder begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
  4. Fördersumme: Die Höchstfördersumme beträgt 25.000 Euro. Der erforderliche Eigenanteil beträgt 10%.  Der Eigenanteil kann auch ganz oder teilweise durch zweckgebundene, nachzuweisende Zuwendungen Dritter (auch Sponsoring, Spenden) erbracht werden. Zuwendungsfähig sind alle Ausgaben im Bewilligungszeitraum, die zur Realisierung des beantragten Ausstellungsprojekts erforderlich und angemessen sind. Investive Ausgaben einer Einrichtung sowie Eigenhonorare werden nicht geförder
  5. Anträge auf Förderung können ausschließlich im Online-Bewerbungsportal der Stiftung Kunstfonds gestellt werden. Einzureichen sind u.a. Angaben zum Antragstellenden, ein Ausstellungsskonzept, eine Kostenaufstellung und ein Finanzierungsplan.
  6. Der Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2021, 24 Uhr. Nicht fristgerecht oder unvollständig eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt. Anträge per Post, E-Mail oder Telefax sind nicht zulässig.
  7. Jede:r Bewerber:in kann in den Programmen "Ausstellungen/Projekte zur zeitgenössischen bildenden Kunst mit nationalem Schwerpunkt", "Erstausstellungen von qualifizierten bildenden Einzelkünstler:innen" und "Publikationen und Dokumentationen zur zeitgenössischen bildenden Kunst mit nationalem Schwerpunkt" insgesamt nur einen Antrag pro Jahr stellen. 
  8. Die Jury trifft ihre Förderentscheidung voraussichtlich im September.
  9. Eine wiederholte Förderung ist erst nach zwei Jahren (einschließlich des Förderjahres) zulässig.
  10. Von einer Antragstellung ausgeschlossen sind Anträge von Institutionen, deren Vertreter oder Angestellte Mitglieder der Jury sind, und Angestellte der Stiftung Kunstfonds.
  11. Die Förderung von Student:innen ist ausgeschlossen.
  12. Projekte, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien oder der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst finanziell unterstützt werden, sind von der Förderung ausgeschlossen.
  13. Die Fördermittel werden nach Maßgabe dieser Vergaberichtlinien sowie den §§ 23 und 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den hierzu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV-BHO) im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel bewilligt. Die Fördermittel werden in der Regel als nicht rückzahlbarer Projektzuschuss als Festbetragsfinanzierung bewilligt. Für die ggf. erforderliche Aufhebung und die Rückforderung der gewährten Förderung gelten analog die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG). Die „Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung des Bundes“ (ANBestP) werden Bestandteil des Fördervertrages. Mit der zu fördernden Maßnahme darf vor Antragstellung und bis zum Abschluss des Zuwendungsvertrags nicht begonnen worden sein. Der Antrag kann mit einem Antrag auf einen förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmebeginn verbunden werden. Als Maßnahmebeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs-oder Leistungsvertrages zu werten. Der Bundesrechnungshof ist gemäß §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.
  14. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt nach Rechnungsvorlage entsprechend dem mit dem Antrag eingereichten Kosten-und Finanzierungsplan. Spätestens drei Monate nach Ende des Bewilligungszeitraums ist ein Verwendungsnachweis vorzulegen. Dieser besteht aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis der Ausgaben und Einnahmen mit Originalbelegen.
  15. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das Bewerbungsportal der Stiftung Kunstfonds auf bewerbung.kunstfonds.de. Im Antragsformular sind folgende Angaben erforderlich:

    1. Angaben zur antragstellenden Institution bzw. Person
    2. verbindliche Liste der mitwirkenden Künstler:innen mit kurzbiografischen Angaben
    3. Projektbeschreibung (max. 2000 Zeichen incl. Leerzeichen) in deutscher Sprache
    4. Kostenaufstellung und Finanzierungsplan (mit der beim Kunstfonds beantragten Summe)
    5. Bildmaterial (bis 20 Werkbeispiele in Jpeg-Format, max. 500 KB und/oder Vimeo-Link, max. 10 Minuten)

    Bitte senden Sie uns keine Anträge per Post, E-Mail oder Telefax.

    Jury

    Die 8-köpfige Jury (Link) setzt sich zusammen aus sechs bildenden Künstler:innen, einem:einer Kunstvereinsleiter:in und einem:einer Galerist:in. Das Gremium entscheidet ausschließlich nach künstlerischer Qualität. Die geförderte Erstausstellung muss einem bundesweiten Qualitätsmaßstab entsprechen.