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Katalogförderung

Finanzieller Zuschuss für Einzelkataloge

(bis max. 8.000 Euro)


Bewerbung

Dauerhaft in Deutschland lebende bildende Künstler:innen oder Mitglieder der VG Bild-Kunst/BG I können einen finanziellen Zuschuss von max. 8.000 Euro für monografische Kataloge beantragen.

Gefördert werden Fremdhonorare, Sach- und Druckkosten.
Nicht finanziert werden laufende und investive Kosten sowie Eigenhonorare.

Nächste Einreichfrist: Förderjahr:
30. Juni 2021 2022

Jede:r Bewerber:in kann insgesamt nur einen Antrag alle zwei Jahre entweder für ein Arbeitsstipendium, ein Künstlerprojekt, eine Werkverzeichnung oder eine Katalogförderung stellen.

Vergaberichtlinien

  1. Antragsberechtigt sind dauerhaft in Deutschland lebende bildende Künstler:innen oder Mitglieder der VG Bild-Kunst/BG I.
  2. Gefördert werden können monografische Kataloge bildender Künstler:innen, die dauerhaft in Deutschland leben oder Mitglieder der VG Bild-Kunst/BG I sind. 
  3. Der Förderzeitraum ist vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022. Die geförderten Projekte müssen in dieser Zeit umgesetzt oder begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
  4. Fördersumme für den Katalog für bildende Künstler:innen ist ein Zuschuss von max. 8.000 Euro. Der Eigenanteil kann auch ganz oder teilweise durch zweckgebundene, nachzuweisende Zuwendungen Dritter (auch Sponsoring, Spenden) erbracht werden. Zuwendungsfähig sind alle Ausgaben im Bewilligungszeitraum, die zur Realisierung des beantragten Ausstellungsprojekts erforderlich und angemessen sind. Investive Ausgaben einer Einrichtung sowie Eigenhonorare werden nicht gefördert.
  5. Anträge auf Förderung können ausschließlich im Online-Bewerbungsportal der Stiftung Kunstfonds gestellt werden. Einzureichen sind u.a. Angaben zum Antragstellenden, ein Ausstellungs- oder Publikationskonzept, eine Kostenaufstellung und ein Finanzierungsplan.
  6. Der Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2021, 24 Uhr. Nicht fristgerecht oder unvollständig eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt. Anträge per Post, E-Mail oder Telefax sind nicht zulässig.
  7. Jede:r Bewerber:in kann insgesamt nur einen Antrag alle zwei Jahre entweder für ein Arbeitsstipendium, ein Künstlerprojekt, eine Werkverzeichnung oder eine Katalogförderung stellen.
  8. Die Jury trifft ihre Förderentscheidung voraussichtlich im September.
  9. Eine wiederholte Förderung ist erst nach zwei Jahren (einschließlich des Förderjahres) zulässig.
  10. Von einer Antragstellung ausgeschlossen sind Anträge von Institutionen, deren Vertreter oder Angestellte Mitglieder der Jury sind, und Angestellte der Stiftung Kunstfonds.
  11. Die Förderung von Student:innen ist ausgeschlossen.
  12. Projekte, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien oder der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst finanziell unterstützt werden, sind von der Förderung ausgeschlossen.
  13. Die Fördermittel werden nach Maßgabe dieser Vergaberichtlinien sowie den §§ 23 und 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den hierzu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV-BHO) im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel bewilligt. Die Fördermittel werden in der Regel als nicht rückzahlbarer Projektzuschuss als Festbetragsfinanzierung bewilligt. Für die ggf. erforderliche Aufhebung und die Rückforderung der gewährten Förderung gelten analog die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG). Die „Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung des Bundes“ (ANBestP) werden Bestandteil des Fördervertrages. Mit der zu fördernden Maßnahme darf vor Antragstellung und bis zum Abschluss des Zuwendungsvertrags nicht begonnen worden sein. Der Antrag kann mit einem Antrag auf einen förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmebeginn verbunden werden. Als Maßnahmebeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs-oder Leistungsvertrages zu werten. Der Bundesrechnungshof ist gemäß §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.
  14. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt nach Rechnungsvorlage entsprechend dem mit dem Antrag eingereichten Kosten-und Finanzierungsplan. Spätestens drei Monate nach Ende des Bewilligungszeitraums ist ein Verwendungsnachweis vorzulegen. Dieser besteht aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis der Ausgaben und Einnahmen mit Originalbelegen.
  15. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das Bewerbungsportal der Stiftung Kunstfonds auf bewerbung.kunstfonds.de. Im Antragsformular sind folgende Angaben erforderlich:

  1. Angaben zur antragstellenden Person und künstlerischer Lebenslauf
  2. Projektbeschreibung (max. 2000 Zeichen incl. Leerzeichen) in deutscher Sprache
  3. Kostenaufstellung und Finanzierungsplan (mit der beim Kunstfonds beantragten Summe)
  4. Bildmaterial (bis 20 Werkbeispiele in Jpeg-Format, max. 500 KB und/oder Vimeo-Link, max. 10 Minuten)
  5. Nachweis über Wohnsitz in Deutschland (Personalausweis oder Reisepass/Meldebescheinigung)

Bitte senden Sie uns keine Anträge per Post, E-Mail oder Telefax.

Jury

Die 8-köpfige Jury setzt sich zusammen aus sechs bildenden Künstler:innen, einem:einer Kunstvereinsleiter:in und einem:einer Galerist:in. Das Gremium entscheidet ausschließlich nach künstlerischer Qualität. Die in dem Katalog gezeigten Arbeiten müssen einem bundesweiten Qualitätsmaßstab entsprechen.