10. Juli 2017

Die Stiftung Kunstfonds trauert um Prof. Dr. Thomas Deecke

Thomas Deecke war über viele Jahre hinweg eine wesentliche Unterstützung und ein maßgeblicher Ratgeber für den Aufbau des Künstlerarchives Brauweiler. Sein umfangreiches Wissen über die Künstlerinnen und Künstler in unserem Lande und seine hohe Kompetenz waren uns nicht nur eine große Hilfe, sondern auch eine „moralische Instanz“, auf die wir jederzeit bauen konnten. Wir danken Prof. Dr. Thomas Deecke für sein außergewöhnliches Engagement. Wir werden ihn stets in Ehren erinnern. Vorstand ...


7. Juli 2017

AUSSCHREIBUNG – Stipendien und Projektförderung in 2018 für bildende Künstlerinnen und Künstler

Bildende Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stiftung Kunstfonds um ein Arbeitsstipendium (18.000 Euro) oder um einen Projektkostenzuschuss bis maximal 25.000 Euro bewerben.

Anträge können nur bildende Künstlerinnen und Künstler mit ständigem Wohnsitz in Deutschland oder Mitglieder der VG Bild-Kunst/BG I stellen. Eine Bewerbung ist alle zwei Jahre zulässig. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2017. Die Online-Anträge müssen bis zu diesem Termin eingereicht sein, analoge Dokumentationsmaterialien zwei Wochen später in der Geschäftsstelle der Stiftung Kunstfonds in Bonn vorliegen.   Die Jury wird ihre Entscheidung im Februar 2018 ...


7. Juli 2017

Verleihung des ersten Förderpreises der Nachlass-Stiftung Prof. Horst Egon Kalinowski an Max Leiß

12.7.2017 || Lichthof Akademie Karlsruhe

Max Leiß (geb. 1982) ist der erste Preisträger des mit 10.000 Euro dotierten Preises, den die Nachlass-Stiftung Prof. Horst Egon Kalinowski im Namen des langjährig Lehrenden an Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe vergibt. Leiß, der von 2006 bis 2012 in Karlsruhe studierte, wurde von der Jury, der Holger Kube Ventura, Barbara Wille und Harald Klingelhöller angehörten, aus insgesamt 46 Bewerbungen ausgewählt.  Der Künstler Max Leiß verstärkt die skulpturalen ...


6. Juli 2017

Aktuelle Publikationen zum Werk von Jochen Gerz

Bis Juni 2017 sind drei ganz unterschiedliche Bücher erschienen, die das Werk von Jochen Gerz aus jeweils spannenden Blickwinkeln beleuchten. Alle drei Publikationen analysieren und erläutern die Konzepte seiner oft temporären, bisweilen unsichtbaren und manchmal unfassbaren partizipativen Projekte und Arbeiten im öffentlichen Raum und erörtern diese anschaulich durch Diskussionen, Dokumentationen und Statements des Künstlers.

  Octave Debary, La ressemblance dans l‘oeuvre de Jochen Gerz / resemblance in the work of Jochen Gerz Die neueste Publikation des französischen Anthropologen Octave Debary legt den Fokus auf Konzepte der Erinnerung im Werk des Künstlers, die der Autor im Austausch mit Jochen Gerz in zahlreichen zwischen 2013 und 2015 geführten Interviews aufzeichnete. Eine Auswahl konkreter Projekte des Künstlers – realisierte wie geplante – wird im umfangreichen Bildteil des Buchs auf der Grundlage ...


1. Juni 2017

Andreas von Weizsäcker – Ausstellung im Winterrefektorium des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler

30.06. – 23.7.2017 || Ausstellung in Kooperation mit TH Köln – CICS Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft

In der Ausstellung des Künstlernachlassarchivs der Stiftung Kunstfonds im Winterrefektorium des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler werden Werke Andreas von Weizsäckers (1956-2008) gezeigt. Die „Schadenszeichen“ aus vier fragmentierten Löwenköpfen hat der Künstler 1996 als papierne Abdrücke der Quadriga des Münchener Siegestores aus handgeschöpftem Papier gefertigt. Ausgestellt werden sie mit dem gedruckten Aufmaß des Siegestores, in dem die Beschädigungen aus zwei Weltkriegen und vielen ...


31. Mai 2017

Reiner Ruthenbeck (1937-2016), Schwarzer Papierhaufen, 1970, ausgestellt im Rahmen der Sammlungspräsentation MMK Frankfurt ab 1.6.2017

Aus einem großen Packen festen schwarzen Papiers ein Kunstwerk namens „Schwarzer Papierhaufen“ von Reiner Ruthenbeck entstehen zu lassen, klingt einfach, bietet aber viele Möglichkeiten und damit zugleich eine große Herausforderung.

Der Künstler hinterließ in seinem 1970 entworfenen Konzept zwar einerseits sehr genaue technische Instruktionen, anderseits im Großen und Ganzen eine eher gefühlte Anleitung zum Aufbau des Werks wie auch zum Umgang mit seiner Kunst allgemein: „Ich mache einfach Kunst, und dann schaue ich natürlich, wie das bei den Menschen ankommt. Und ich sehe, dass es sehr oft genauso ankommt, wie ich es meine. Die Leute stehen vor meinen Werken, und wenn sie richtig sehen, ist darüber gar nicht mehr viel zu ...