6. Juni 2016

LUDGER GERDES – Leihgabe an „im Tal - Stiftung Wortelkamp“

Aus Anlass des dreißigjährigen Bestehens der Stiftung Wortelkamp im Tal lädt Familie Wortelkamp am 24. Juni 2016 zu Konzert und Fest nach Hasselbach im Westerwald.
LUDGER GERDES – Leihgabe an „im Tal - Stiftung Wortelkamp“

Mit Werken der Künstler, die seit drei Jahrzehnten über 40 ortsbezogene Arbeiten für die Kulturlandschaft im Tal geschaffen haben, richtet Wortelkamp parallel zum Festakt eine Ausstellung aus. Von Gerdes zeigt er in der Ausstellung aus dem Archiv für Künstlernachlässe sein spätes Fotodiptychon „Heinrich-Heine 2“ (2004). In diesem Werk verbindet Gerdes das Motiv eines Hochspannungsmasten mit einem Textauszug aus Heinrich Heines Schrift „Shakespeares Mädchen und Frauen“ von 1838.


Für die Stiftung Wortelkamp im Tal schuf Ludger Gerdes 1991 eine siebenteilige Sandstein-Arbeit in Hasselbach. Die Arbeit gruppiert sich in Blöcken aus 200 cm Breite und 120 cm Höhe um einen kleinen Teich. Auf dem so entstandenen steinernen Siebeneck stehen die Wort „Ichs – dürfen – können – wollen – sollen – müssen – sterben“. Diese Wörter verwendete Gerdes immer wieder in seinen Werken und öffentlichen Platzgestaltungen. Bekannt wurde Ludger Gerdes durch zahlreiche städtebaulicher Interventionen und Wortskulpturen. Eine seiner ersten Realisationen öffentlicher Arbeiten ist das Schiff für Münster, das er 1987 für die Skulptur.Projekte schuf. Schrift-Stücke wie die Neonskulptur ICHS (1989) im Garten der Krefelder Museen Haus Lange / Haus Esters betrachtete er als „Denkmodelle“ und „visuelle Metaphern“, die Anreiz zu Kommunikation bieten sollen.


Abbildung: Ludger Gerdes, Diptychon: Heine2, 2004, Farbfotografie / Dibond, je 213 x 120 cm, Stiftung Kunstfonds, © VG Bild-Kunst, Bonn

 

Nähere Informationen unter:  

www.im-tal.de