30. April 2018

Horst Egon Kalinowskis „Baummark“-Skulpturen. Kunstwerke für die Natur

Ausstellung bei der EnBW, Karlsruhe ab 4.5.2018

1979 schuf Horst Egon Kalinowski (1924-2013) für das Land Baden-Württemberg seine „Baummark“ Skulptur. Zunächst aufgestellt im Schlosspark in Karlsruhe, wo er eine Professur an der Akademie hatte, verwendete der Künstler dort die Überreste zweier riesiger Ulmen, die gefällt worden waren. Auf einen noch in der Erde steckenden Stumpf legte er quer den abgeschnittenen unteren Stamm der zweiten Ulme, aus deren Inneren sich eruptiv das „Baummark“ ergoss, das Kalinowski für die natürliche Umgebung entworfen und in Metall gegossen hatte. 1998 wurde die Skulptur, deren hölzerne Teile nach 20 Jahren im Freien erste Zersetzungserscheinungen zeigten, gänzlich in Metall ausgeführt und von ihrem angestammten Ort in den Innenhof des neugebauten Konzernsitzes der EnBW an der Durlacher Allee unter Anleitung des Künstlers versetzt.

In der Ausstellung beleuchtet die EnBW die Hintergründe zur Entstehung und Aufstellung des Werks, das seit nunmehr 10 Jahren prominent den Innenhof gestaltet. Die Skulpturen, Zeichnungen und Archivalien von Horst Egon Kalinowski, die in Karlsruhe gezeigt werden, sind zum großen Teil im Besitz der vom Künstler gegründeten gleichnamigen Nachlass-Stiftung, die treuhänderisch verwaltet wird durch die Stiftung Kunstfonds.

 

Ausstellung: 4. Mai bis 6. Juli 2018

im Foyer des EnBW Konzernsitzes, Durlacher Str. 93, 76131 Karlsruhe

Nähere Informationen auf:
https://www.enbw.com/unternehmen/konzern/regionales-engagement/kunst-kultur/ausstellungsreihen/special-statements.html

 

Abb: Baummark-Fotoalbum: Horst Egon Kalinowski bei der Aufstellung von Baummark, 1979 im Schlosspark Karlsruhe, Foto: Nachlass Kalinowski, copyright: VG Bild-Kunst, Bonn