Voraussetzung für eine Förderung ist die bundesweite Bedeutung und der Modellcharakter der Projekte. Die Förderung von Wettbewerben ist ausgeschlossen.

Nächster Bewerbungsschluss: 30. Juni 2019

B1
Ausstellungen/Projekte zur zeitgenössischen bildenden Kunst mit nationalem Schwerpunkt

Künstlergruppen (auch projektbezogene freie Gruppen), Kunstvereine, Artotheken, Galerien, Museen und Organisatoren künstlerischer Projekte können Zuschüsse für modellhafte und überregional bedeutsame Ausstellungen/Projekte in Deutschland von vorwiegend deutschen bzw. dauerhaft in Deutschland lebenden bildenden Künstler/innen beantragen.

Finanziert werden bis zu 75 % der Projektkosten, jedoch höchstens 35.000 Euro. Investive und laufende Ausgaben einer Einrichtung sowie Eigenhonorare werden nicht bezuschusst.

B2
Erstausstellungen von qualifizierten bildenden Einzelkünstler/innen

Deutsche Ausstellungshäuser von überregionaler Bedeutung können einen finanziellen Zuschuss von bis zu 90 % der Gesamtkosten, jedoch höchstens 25.000 Euro für die erste größere Einzelausstellung von in Deutschland lebenden bildenden Künstler/innen beantragen. Investive und laufende Ausgaben einer Einrichtung sowie Eigenhonorare werden nicht bezuschusst.

B3
Publikationen und Dokumentationen zur zeitgenössischen bildenden Kunst mit nationalem Schwerpunkt

Künstlergruppen (auch projektbezogene freie Gruppen), Kunstvereine, Artotheken, Galerien, Museen, Verlage und Organisatoren künstlerischer Projekte in Deutschland können Zuschüsse für Publikationen und Dokumentationen vorwiegend deutscher Künstler/innen beantragen.

Finanziert werden bis zu 50 % der Kosten, jedoch höchstens 25.000 Euro. Investive und laufende Kosten einer Einrichtung sowie Eigenhonorare werden nicht gefördert.

B5
Katalogförderung für Künstler/innen

Dauerhaft in Deutschland lebende bildende Künstler/innen oder Mitglieder der VG Bild-Kunst/BG I können einen finanziellen Zuschuss von max. 6.000 Euro für monografische Kataloge beantragen.

BITTE BEACHTEN: Für dieses Programm und die Programme A1, A2, A4 und B5 kann insgesamt nur ein Antrag alle zwei Jahre gestellt werden.

 

Zur Antragstellung sind erforderlich:

B1 bis B3:

  1. Online/Elektronisch: Antragsformular mit Angaben über den Tätigkeitsbereich und die Gemeinnützigkeit, konkrete Projektbeschreibung incl. vorangestellter Summary (max. 1 Seite), Kostenaufstellung (getrennt nach Personal- und Materialkosten) und Finanzierungsplan mit Angabe der beim Kunstfonds beantragten Summe und der finanziellen Beiträge weiterer Projektträger, verbindliche Liste der beteiligten bildenden Künstlerinnen und Künstler mit biografischen Angaben
  2. Zusätzlich analog/postalisch: Dokumentationsmaterialien zur künstlerischer Arbeit der beteiligten Künstlerinnen und Künstler: Fotos/Prints (max. DIN A4) und/oder bis zu 3 Einzelkataloge, keine Gruppenkataloge.
  3. Nur für zeitbasierte Medien: Internetvorschau von Werkbeispielen/Ausschnitten (eigene Website, Vimeo, Youtube, o.ä.)  mit einer Gesamtlänge von 10 min. Bei der Kodierung bitte folgende Richtlinien beachten: vimeo.com/help/compression.

B5:

  1. Online/Elektronisch: Antragsformular mit Angaben zu Person, Lebenslauf, künstlerischem Werde­gang und bisherigen Förderungen, max. 1 Seite Projektbeschreibung, 1 Seite Kostenauf­stellung und Finanzierungs­plan mit Angabe der beim Kunstfonds beantrag­ten Summe (ohne Eigenhonorare).
  2. Zusätzlich analog/postalisch: Dokumentationsmaterialien/Portfolio zur künstlerischen Arbeit, z. B. Fotos/Prints (max. DIN A4) und/oder Einzelkataloge (max. 3), keine Gruppenkataloge.
  3. Nur für zeitbasierte Medien: Internetvorschau von Werkbeispielen/Ausschnitten (eigene Website, Vimeo, Youtube, o.ä.) mit einer Gesamtlänge von 10 min. Bei der Kodierung bitte folgende Richtlinien beachten: vimeo.com/help/compression.

 

Vergaberichtlinien

  1. Voraussetzung für die Förderung ist die fristgerechte Einreichung eines vollständigen Antrags beim Kunstfonds in Bonn. Der Bewerbungsschluss ist der 30. Juni. Bis zu diesem Termin muss die online-Bewerbung (Antragsformular) an die Stiftung Kunstfonds in Bonn elektronisch übermittelt werden. Zusätzlich erforderliche, analog einzureichende Dokumentationsmaterialien zur Bewerbung müssen innerhalb der beiden folgenden Wochen bei der Stiftung Kunstfonds in Bonn eingegangen sein. Anträge per Email oder Telefax sind nicht zulässig.
  2. Die Jury trifft ihre Förderentscheidung im September.
  3. Anträge, die nach Ablauf der Frist eingehen oder bis zum Bewerbungsschluss nicht in beurteilungsfähiger Form vorliegen, werden nicht zur Prüfung zugelassen. Formlose Anträge werden nicht geprüft.
  4. Nur Materialien, die den genannten Voraussetzungen entsprechen, werden bei der Prüfung berücksichtigt. Ausgeschlossen sind Originale, Unikate und Pressetexte.
  5. Jeder Bewerber kann in den Programmen B1, B2 und B3 insgesamt nur einen Antrag pro Jahr stellen.
  6. Jeder Bewerber kann insgesamt nur einen Antrag alle zwei Jahre für die Programme A1, A2, A4 oder B5 stellen.
  7. Eine wiederholte Förderung ist erst nach zwei Jahren (einschließlich des Förderjahres) zulässig.
  8. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Es können nur solche Projekte gefördert werden, die im Förderjahr beginnen bzw. realisiert werden. Publikationen dürfen erst nach Förderentscheid (im September) in Druck gehen.
  9. Von einer Antragstellung ausgeschlossen sind Anträge von Institutionen, deren Vertreter oder Angestellte Mitglieder der Jury sind, und Angestellte der Stiftung Kunstfonds.
  10. Die Förderung von Studentinnen und Studenten ist ausgeschlossen.
  11. Projekte, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien oder der VG Bild-Kunst finanziell unterstützt werden, sind von der Förderung ausgeschlossen.

 

Die Stiftung Kunstfonds behandelt die eingereichten Materialien mit größter Sorgfalt. Eine Haftung für leicht fahrlässige Beschädigung kann angesichts des Umfangs der insgesamt eingereichten Materialien nicht übernommen werden. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt innerhalb Deutschlands als Brief oder Paket, Sonderversendungen oder der Versand ins Ausland können nur gegen Kostenerstattung ausgeführt werden. Für Verluste beim Postversand haftet die Stiftung Kunstfonds nicht. Alle Angaben und Unterlagen werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung und Prüfung innerhalb des Kunstfonds verwendet.