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Blick in die Praxis: Studierende der TH Köln im Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds

Juliana Wetten (l.) und Elisabeth Bauer mit Werken von Renate Weh. Foto: Stamatis Kouspakeridis
Juliana Wetten (l.) und Elisabeth Bauer mit Werken von Renate Weh. Foto: Stamatis Kouspakeridis

In einer zweiwöchigen Praxisübung beschäftigten sich angehende Restaurator:innen mit der alltäglichen Arbeit eines Archivs. Dabei entwickelten sie auch konkrete Konzepte zum Umgang mit ausgewählten Kunstwerken. Im Fokus:  Der Vorlass der Künstlerin Renate Weh.

Wie arbeitet das Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds? Welche Schritte beinhaltet die Aufnahme von Kunstwerken? Welche Herausforderungen und Strategien gibt es, um zeitgenössische Kunst zu dokumentieren, zu erhalten und zu präsentieren? Mit diesen und weiteren Themen setzten sich Studierende des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der Technischen Hochschule Köln auseinander. Der Exkurs fand direkt in den Räumen des Archivs in Köln-Brauweiler statt.

Im Fokus der Übung standen Arbeiten der Bildhauerin und Aktionskünstlerin Renate Weh (*1938), die 2021 einen Teil ihrer Werke als Vorlass an das Künstlerarchiv übergeben hatte. Ihr Vorlass umfasst vorwiegend Skulpturen und Collagen aus den 1960er- und 1970er-Jahren, aber auch Ephemera sowie Dokumentationen von Kunstaktionen aus dieser Zeit.

Diese wurden nun von den Archivrestauratoren Florian Szibor und Stamatis Kouspakeridis begutachtet, je nach Zustand gesäubert sowie für die Archiv-Datenbank inventarisiert. Die Studierenden erhielten zum einen Einblick in die jeweiligen Arbeitsschritte und unterstützen bei der Werkaufnahme. Zum anderen entwickelten sie konkrete Konzepte zu Lagerung, Transport sowie zur Präsentation der Werke Wehs und verfassten praktische Anleitungen zum Werkaufbau. Ein wertvoller Input, der in die künftige Archivarbeit einfließen wird und auch für Leihnehmer:innen sowie Kurator:innen wichtige Informationen liefert. Die Seminarleitung hatte Prof. Dr. Gunnar Heydenreich inne.

Weitere Informationen zu Renate Weh und ihrem Werk werden in Kürze auf der Kunstfonds-Website veröffentlicht.

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