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Patrizia Kränzlein erhält den Förderpreis „Valerie und Prof. Kurt M. Schulz-Schönhausen“ 2021

Patrizia Kränzlein, o.T., Linolfarbe und Graphit auf Papier, 140 x 100 cm, 2020
Patrizia Kränzlein, o.T., Linolfarbe und Graphit auf Papier, 140 x 100 cm, 2020

Pressemeldung:

Der mit 10.000 Euro dotierte „Förderpreis Valerie und Prof. Kurt M. Schulz-Schönhausen“ würdigt herausragende künstlerische Leistungen im Bereich Grafik oder Malerei und wurde von der Stiftung Kunstfonds nun zum vierten Mal vergeben. Diesjährige Preisträgerin ist die Künstlerin Patrizia Kränzlein, die mit ihren geometrischen Arbeiten auf Papier die Jury überzeugt hat.

Patrizia Kränzlein, 1987 in Stuttgart geboren, hat von 2008 bis 2017 Bildende Kunst in der Fachklasse für Malerei und Glasgestaltung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert. Seitdem ist ihr Werk bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und mit Preisen für junge Kunst gewürdigt worden. Sie lebt und arbeitet in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart.

Die Werke von Patrizia Kränzlein sind eine Kombination aus Graphit und Linolfarbe auf Papier. Mit ihrer sensiblen Formsprache nähert sie sich dem Medium Papier jedoch auf neue Art und Weise: Ihre Arbeiten zeigen Bildräume, die durch Linien, Flächen, Schattierungen und Tiefen konfiguriert werden. Dabei dienen ihr als Ausgangspunkt variable geometrischen Grundformen, die in die Bildtiefe hinein integriert werden. So entstehen abwechslungsreiche Anordnungen von Flächen und Flächenausschnitten, meist reduziert auf Schwarz-, Weiß- und Grauwerte. Ein Spiel der stetigen Reduktion, mit dem Kränzlein keinem aktuellen Kunsttrend hinterherläuft, sondern zielgerichtet und ausdauernd ihre Stilrichtung festigt.

Der Preis ist benannt nach dem Ehepaar Schulz-Schönhausen. Prof. Kurt M. Schulz-Schönhausen (1922-1999) war ein deutscher Maler und Grafiker, der ab 1957 an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach lehrte. Sein künstlerischer Nachlass befindet sich im Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds. Valerie Schulz-Schönhausen hat sich zeitlebens für Kunststiftungen engagiert. Als Journalistin berichtete sie für den Deutschlandfunk u.a. über Künstlerkolonien in Europa. Sie stiftet den "Förderpreis Valerie und Prof. Kurt M. Schulz-Schönhausen" und hat die Stiftung Kunstfonds mit der Vergabe betraut. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird jährlich aus den bei der Stiftung Kunstfonds eingegangenen Stipendien-Bewerbungen ausgewählt und ergänzt das Förderprogramm der Stiftung. Am Auswahlverfahren beratend beteiligt war Dr. Gabriele Koschatzky, die Jury bestand aus den Mitgliedern der Kunstfonds-Stipendienjury.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:

Jenny Fleischer
T: 0228 33 65 69-18
E: presse@kunstfonds.de

Über die Stiftung Kunstfonds: Die Stiftung Kunstfonds ist eine bundesweit agierende, autonome Fördereinrichtung, die getragen wird von Künstlerverbänden und Organisationen des Kunstbetriebs. Sie wird finanziell gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stiftung Kulturwerk der VG-Bild-Kunst. Die Stiftung Kunstfonds setzt sich dafür ein, künstlerisches Schaffen bundesweit zu fördern und die Vermittlung zeitgenössischer bildender Kunst zu unterstützen. Dafür vergeben wir Stipendien und Projektzuschüsse, unterstützen Kunstvermittler:innen bei Ausstellungen, Veröffentlichungen und Publikationen und erhalten künstlerisches Lebenswerk. Unabhängige Jurys, bestehend aus bildenden Künstler:innen, Galerist:innen, Kunstvereinsleiter:innen und Museumsvertreter:innen, entscheiden demokratisch über die jährliche Mittelvergabe. In allen Gremien der Stiftung Kunstfonds haben bildende Künstler:innen die Mehrheit. Die Zusammensetzung aller Gremien, unsere Stiftungssatzung sowie weitere Infos: www.kunstfonds.de

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