ZKM zeigt Videoinstallation von Barbara Hammann in neuer Sammlungsausstellung

Unter dem Titel „The Story That Never Ends” hat das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe kürzlich seine neue Sammlungsausstellung eröffnet. Mit dabei ist die Arbeit „Neue Welle“ der Künstlerin Barbara Hammann (1945-2018), deren künstlerischer Nachlass sich seit 2018 zu einem großen Teil im Künstler:innenarchiv der Stiftung Kunstfonds befindet.
Die Videoinstallation entstand 1981 und besteht aus mehreren Monitoren, auf denen ein zu einer schmalen Zeile komprimierter Lichtstrich zu sehen ist. Über den Monitoren schwebt ein magnetisiertes Eisenpendel. Besucher:innen können das Pendel in Schwingung versetzen und damit den Lichtstrich elektromagnetisch ablenken: Auf den Bildschirmen zeigt sich eine sanfte Wellenbewegung, die mit dem Abklingen der Pendelbewegung wieder schwächer wird.
Hammann bezeichnete das Werk in einem Konzeptpapier als „eine spielerische Meditation über den Magnetismus, die Gesetze von Anziehung und Abstoßung, von Beziehung und Manipulation“. Das Künstler:innenarchiv stellte dem ZKM das Eisenpendel als Dauerleihgabe zur Verfügung. Beide Institutionen haben seit längerem eine Kooperation, um das videokünstlerische Werk Hammanns zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Im künstlerischen Nachlass von Barbara Hammann befinden sich darüber hinaus Video- und Fotoarbeiten, Projektdokumentationen und zahlreiche Schriften der Künstlerin zu ihren Werken und ihrer Einordnung des aktuellen Kunstgeschehens zwischen den späten 1970er Jahren und 2018. Hier erhalten Sie einen Einblick in den Werkbestand Hammanns im Künstler:innenarchiv.
Mit seiner aktuellen Ausstellung gibt das ZKM einen umfassenden Einblick in die eigene Sammlung, die mit ca. 12.000 Werken zu den größten und bedeutendsten Medienkunstsammlungen der Welt gehört. Sie ist bis zum 20.09.2026 im Lichthof 1 und 2 des ZKMs zu sehen.
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