15. Mai 2017

Max Leiß erhält den Kalinowski-Preis 2017

Förderpreis der Nachlass-Stiftung Prof. Horst Egon Kalinowski erstmals vergeben

2011 gründete Horst Egon Kalinowski, Düsseldorfer Bildhauer und Grafiker, seine Nachlass-Stiftung, die seit seinem Tod 2013 sein Oeuvre bewahrt und öffentlich zugänglich hält. Dem testamentarischen Wunsch Kalinowskis verpflichtet, lobt die Stiftung außerdem den mit 10.000 Euro dotierten Kalinowski-Preis für Absolventen der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe, an der Kalinowski von 1972 bis zu seiner Emeritierung 1989 lehrte, aus.

Max Leiß ist der erste Preisträger. Er wurde von der Jury, der Holger Kube Ventura, Barbara Wille und Harald Klingelhöller angehörten, aus insgesamt 46 Bewerbungen ausgewählt. 

Der 1982 in Bonn geborene Künstler nutzt, basierend auf grundlegenden Fragen nach Form, Volumen und Raum, bekannte bildhauerische Techniken wie Formen, Zufügen und Fragmentieren, um aus vorgefundenem, neuem und gesammeltem Material seine Skulpturen zu schaffen. Es entstehen Statements zur skulpturalen Qualität unserer Umgebung, die uns Max Leiß mittels seines spezifischen Gestaltungs- und Kompositionsprozesses offenbart. 

Max Leiß studierte von 2006 bis 2012 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe, wo er 2012 Meisterschüler wurde. 2010 studierte er an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.
Leiß lebt in Basel.

 

Weitere Informationen:

Stiftung Kunstfonds
Karin Lingl
Telefon 0228 33 65 69-12
klingl@kunstfonds.de


Abbildung: Max Leiß, Castolin-Gestell, 2012, Stahl, Lack, 260 x 210 x 8cm, Ausstellungsraum Klingental, Basel 2013, © Max Leiß