28. September 2017

300.000 Euro für zeitgenössische bildende Kunst
Stiftung Kunstfonds fördert Ausstellungen, Publikationen und Künstlerkataloge

Die Jury der Stiftung Kunstfonds hat am 24. September 2017 rund 300.000 Euro für Ausstellungen, Publikationen und Künstlerkataloge zur zeitgenössischen bildenden Kunst in Deutschland vergeben.

Künstlerinnen und Künstler, Kunstvereine, Museen, Galerien, Verlage und Initiativen erhalten für ihre Projekte jeweils einen finanziellen Zuschuss von 4.000 bis 19.000 Euro. Die Jury hat bei der Vergabe Schwerpunkte auf die Förderung von Erstausstellungen und monografische Künstlerkataloge gelegt.

Die Jury, der Ina Bierstedt, Elke Gruhn, Rudolf Herz, Anne Hille, Birgit Jensen, Ulrike Kuschel, Kai Middendorff, Ingrid Scheller angehörten, hat alle 257 Bewerbungen sorgfältig geprüft und diejenigen ausgewählt, die ihr angesichts der begrenzten Fördermittel als besonders förderungswürdig erschienen.

Die Stiftung Kunstfonds ist eine unabhängige, bundesweit agierende Fördereinrichtung, deren Gremien mehrheitlich aus bildenden Künstlerinnen und Künstlern bestehen. Sie wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der VG Bild-Kunst.

 

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
Ansprechpartner: Karin Lingl
Telefon +49 228 33 65 69 0
info@kunstfonds.de

 

 

F Ö R D E R U N G   2 0 1 8
Programm B

für Ausstellungen, Publikationen und Künstlerkataloge

AUSSTELLUNGEN
61 Anträge, 11 Förderungen

Ausstellungsraum bautzner69 – Fotografie: Evelyn Richter – Neue Bilder (8.100 €)
GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen: Further Thoughts on Earthy Materials (19.000 €)
HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst: Requiem for a failed state (11.500 €)
Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie: Immer Ärger mit den Großeltern (18.000 €)
Kunstverein Rosenheim e.V.: El Capitan (8.650 €)
KW Institute for Contemporary Art: Judith Hopf – Die Sesshaften Wohnen (14.000 €)
MMIII Kunstverein Mönchengladbach e.V.: Verena Friedrich – Passing Time (8.400 €)
Museum Kurhaus Kleve: Andreas Schmitten (19.000 €)
Rheinisches Eisenkunstguss-Museum: FROZEN MOMENTS 2018 / NUANS SOMMERAKADEMIE 2019 – Arbeitsplatz und Gesamtkunstwerk (18.000 €)
v_kunst Frankfurt: Mein neues Ich / My new Me (13.850 €)
Von der Heydt-Kunsthalle Wuppertal: Driss Quadahi / Kader Attia (18.000 €)

 

ERSTAUSSTELLUNGEN
5 Anträge, 2 Förderungen

KIT – Kunst im Tunnel: Natalie Häusler (14.000 €)
Kunstverein Freiburg: Hans-Christian Lotz (14.000 €)

 

PUBLIKATIONEN
62 Anträge, 5 Förderungen

10qm – Stefanie Klingemann / Frank Bölter: 10qm – ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum Köln (10.000 €)
BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE UG: Awst & Walther – BE Water (10.000 €)
Hoppe, Meschtschanow, Müller: Grand Tour / Europa verlassen (9.750 €)
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen: After youtube – Gespräche, Portraits, Texte zum Musikvideo nach dem Internet (14.000 €)
Museum Angewandte Kunst Frankfurt: Michael Riedel – Grafik als Ereignis (16.000 €)

 

KÜNSTLERKATALOGE
129 Anträge, 10 Förderungen

Heike Kati Barath: MAL. Übersicht über die Werke der letzten Jahre und die raumbezogenen Präsentationen (6.000 €)
Georg Brückmann: Kundmanngasse 19 – Rekonstruktion einer hausgewordenen Philosophie (6.000 €)
Arpad Dobriban: WARTESYSTEM 7 (6.000 €)
Björn Drenkwitz: As Time Goes By (6.000 €)
Andreas Kempe: nonconceptuality / 2011-2017 (4.000 €)
Christoph Knecht (6.000 €)
Andreas Mayer-Brennenstuhl: Installation / Intervention / Partizipation (6.000 €)
Wolfgang Plöger: MAKE NO MISTAKE ABOUT THIS (5.880 €)
Nanaé Suzuki: PAARE UND IHRE SCHATTEN (5.000 €)
Ina Weber: Out to lunch (6.000 €)