Pidder Auberger (1946 Dinslaken-Lohberg - 2012 Burbach/Westerwald) experimentierte seit seinem Studium an der Düsseldorfer Kunsthochschule mit fotografischen Techniken, die er mithilfe chemischer Eingriffe, zeichnerischer Zusätze und Holzschnitttechniken auf unkonventionelle Weise variierte und zusammenbrachte.

Sein freier Umgang mit den verschiedenen Techniken ließ eine ganz eigene, abstrakte Formenwelt entstehen, in der Wiederholungen und Variationen charakteristisch sind und die nicht selten absurd-komische Elemente beinhaltet.

Pidder Auberger, Alp / SZENEN, 1986, Schwarz-Weiss-Fotografie, Unikat, 180 x 124 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Auberger hatte dem Archiv bereits 2011 acht großformatige Holzschnitte und Clichés verres übergeben, die im September 2011 in der Ausstellung »Schulterküsse« im Säulensaal der Abtei Brauweiler gezeigt wurden.
Nach seinem Tod im Jahr 2012 hat das Archiv für Künstlernachlässe einen Großteil seines Œuvres erhalten.