STIFTUNG KUNSTFONDS

Aufnahmeverfahren


Da die räumlichen Kapazitäten des Archivs mit derzeit 2000 m² zwar groß- zügig bemessen, aber doch begrenzt sind, kann nicht jedes angebotene Oeuvre aufgenommen werden.

Deshalb trifft in einem ersten Schritt eine Kommission, bestehend aus bildenden Künstlerinnen und Künst- lern, aus Museumsleitern und Gale- risten, eine Auswahl hinsichtlich der künstlerischen Qualität der Bewerber. Die Jury tagt einmal jährlich.

Nach positiver Empfehlung durch die Auswahlkommission vereinbaren die Stiftung Kunstfonds und die Nachlassgeber gemeinsam vertragliche Konditionen. Hierbei wird sowohl der konservatorische Befund der einzelnen Kunstwerke als auch das Volumen des Konvoluts berücksichtigt. Die Entscheidung, ob ein künstlerischer Nachlass aufgenommen wird, fällt zuletzt und rechtsverbindlich der Stiftungsrat.

Nach Vertragsabschluss werden die Kunstwerke in das Archiv für Künstler- nachlässe aufgenommen, nach Brau- weiler gebracht und dort magaziniert. Die Transportkosten hierfür tragen in der Regel die Künstlerinnen und Künstler bzw. die Nachlässe.

Je nach vertraglicher Gestaltung kön- nen künstlerische Nachlässe auch an ihrem angestammten Ort verbleiben und als unselbständige Stiftung der Stiftung Kunstfonds angegliedert und treuhänderisch verwaltet werden.

Die Bewerbung um die Aufnahme eines künstlerischen Oeuvres ist jederzeit formlos möglich. Im Vorfeld beraten wir Sie gerne.

Kontakt:
 nachlass@no-spam.kunstfonds.de

Künstlerinnen und Künstler »

Kunstvermittler und
Publikationen »

Verlage »

Werksuche online »

 

Aktuelles

Der Vorstand der Stiftung Kunstfonds begrüßt die Entscheidung von Bund, Land NRW und Landschaftsverband Rheinland, das Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds zum ...

weiter »


Jury und Stiftungsrat des Kunstfonds haben kürzlich der Aufnahme wesentlicher Werkkomplexe der künstlerischen Nachlässe von Martin Engelman und Andreas von Weizsäcker in das ...

weiter »


Förderpreis des „Kreises der Freunde des Instituts für Kunstgeschichte“ für Theresa Müllers Masterarbeit zu Ludger Gerdes „Schiff für Münster“, das 2014 in Kooperation mit dem ...

weiter »