STIFTUNG KUNSTFONDS

Aufnahmeverfahren

Da die räumlichen Kapazitäten des Archivs mit derzeit 2000 m² zwar großzügig bemessen, aber doch begrenzt sind, kann nicht jedes angebotene Oeuvre aufgenommen werden.

Deshalb trifft in einem ersten Schritt eine Kommission, bestehend aus bildenden Künstlerinnen und Künstlern, aus Museumsleitern und Galeristen, eine Auswahl hinsichtlich der künstlerischen Qualität der Bewerber. Die Jury tagt in der Regel einmal jährlich.

Nach positiver Empfehlung durch die Auswahlkommission vereinbaren die Stiftung Kunstfonds und die Nachlassgeber gemeinsam vertragliche Konditionen. Hierbei wird sowohl der konservatorische Befund der einzelnen Kunstwerke als auch das Volumen des Konvoluts berücksichtigt. Die Entscheidung, ob ein künstlerischer Nachlass aufgenommen wird, fällt zuletzt und rechtsverbindlich der Stiftungsrat.

Nach Vertragsabschluss werden die Kunstwerke in das Archiv für Künstlernachlässe aufgenommen, nach Brauweiler gebracht und dort magaziniert. Die Transportkosten hierfür tragen in der Regel die Künstlerinnen und Künstler bzw. die Nachlässe.

Je nach vertraglicher Gestaltung können künstlerische Nachlässe auch an ihrem angestammten Ort verbleiben und als unselbständige Stiftung der Stiftung Kunstfonds angegliedert und treuhänderisch verwaltet werden. Diese Treuhandstiftungen sind in der Regel finanziell selbsttragend.  


Die Bewerbung um die Aufnahme eines künstlerischen Oeuvres ist jederzeit formlos möglich. Im Vorfeld beraten wir und Prof. Dr. Thomas Deecke, der frühere Direktor des Neuen Museum Weserburg, Sie gerne.

Kontakt:
 nachlass@no-spam.kunstfonds.de

 

 

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