Geschichte

Im Frühjahr 1980 beschloss der Deutsche Bundestag, fünf Millionen Mark für die Förderung zeitgenössischer bildender Kunst zur Verfügung zu stellen. Damit war der Weg frei für die Konstituierung des Kunstfonds, der seine Arbeit im Herbst 1980 als gemeinnütziger Verein begann und 1981 zum erstenmal Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben und künstlerische Projekte unterstützen konnte.

 

Die Gründungsmitglieder des Kunstfonds waren der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, der Deutsche Künstlerbund, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde, der Bundesverband Deutscher Galerien, die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und die Künstlerin Rune Mields. Später kamen das Internationale Künstlergremium und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine hinzu.

 

Ende 2000 wurde der Verein in die „Stiftung Kunstfonds zur Förderung der zeitgenössischen bildenden Kunst“ umgewandelt, um die Fördertätigkeit der vergangenen 20 Jahre auch zukünftig mit gleicher Qualität langfristig fortsetzen zu können. Zusätzlich können nun auch Zustiftungen betreut und neue Aufgaben im Bereich der Nachlassverwaltung wahrgenommen werden. Mit Ausnahme von Rune Mields sind alle früheren Vereinsmitglieder heute im Stiftungsrat vertreten, dem seit 2005 auch die Kulturstiftung des Bundes angehört.

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