Spätestens sechs Monate nach Auszahlung der letzten Förderrate benötigt die Stiftung Kunstfonds einen schriftlichen Nachweis, um die Verwendung der Fördermittel zu überprüfen.

Für ein Arbeitstipendium besteht dieser Nachweis aus einem Sachbericht über die künstlerische Arbeit des Stipendiaten/der Stipendiatin im Förderjahr. Falls Kataloge im Förderzeitraum entstanden sind, erhält die Stiftung Kunstfonds zwei Belegexemplare.


Der Verwendungsnachweis für Künstlerprojekte, Ausstellungen und Kataloge beinhaltet:

  1. Einen Sachbericht zum Projektinhalt (ausgenommen B3 und B5).
  2. Eine tabellarische Übersicht aller Projekteinnahmen und -Ausgaben analog zum mit dem Antrag eingereichten Kosten- und Finanzierungsplan, mit Datum versehen und chronologisch aufgelistet. Bei vorliegender Vorsteuerabzugsberechtigung sind die Nettobeträge zu nennen.
  3. Originalbelege/Quittungen der Einnahmen und Ausgaben zum Projekt.
  4. Bestätigung, dass die Ausgaben notwendig waren und dass wirtschaftlich und sparsam verfahren wurde (Formular).
  5. Falls Drucksachen/Publikationen im Förderzeitraum entstanden sind, jeweils zwei Belegexemplare.


Beim Sonderfonds zur Förderung von Verlagspublikationen (bis 2017) ist der geförderte Verlag verpflichtet, die in der Vorkalkulation zum Druckkostenzuschuss aufgeführten Ausgaben nachzuweisen (Rechnungskopien) und die Einnahmen bzw. Erlöse aufzulisten. Sollten die in der Vorkalkulation geschätzten Erlöse überschritten werden, ist der Verlag gehalten, den Druckkostenzuschuss (teilweise) zurückzuzahlen und dies mit der Stiftung Kunstfonds entsprechend abzurechnen.