Projekte mit Künstler/innen aus Flüchtlingsländern

Seit einigen Jahren lassen sich zunehmend mehr Künstler/innen dauerhaft in Deutschland nieder und bereichern durch Ihren Migrationshintergrund außerordentlich den künstlerischen Diskurs. Die Akzeptanz und Anerkennung von Kolleg/innen mit multinationalen Wurzeln ist im Kunstbetrieb traditionell sehr hoch und bedeutet eine große Chance. Die aktuelle Flüchtlingswelle verstärkt diesen Trend der letzten Jahre.

Zur Förderung dieses Prozesses schreibt die Stiftung Kunstfonds aus Sondermitteln des Bundes ein zusätzliches Programm (SF) aus. Unkonventionelle und experimentelle künstlerische Projekt sind gefragt.

Gefördert werden Kooperationen, Projekte und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt „künstlerische Produktion“ von und mit bildenden Künstler/innen aus den Flüchtlingsländern, die in Deutschland Asyl suchen und/oder hier bleiben wollen.

Bewerben können sich Künstler- und Kunstvereine, Städte, Gemeinden, Landkreise, Museen, Kunstschulen, Künstlerinitiativen und Kulturorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Fördersumme kann bis zu 100% der Gesamtprojektkosten, maximal 20.000 Euro je Projekt betragen.

Das Sonderprogramm läuft 2017 aus, es sind keine Bewerbungen mehr möglich.